Die Schweiz soll die Bilateralen Beziehungen beibehalten. Ich setze mich gegen einen EU-Beitritt der Schweiz ein, bin jedoch kein Gegner der EU.
Für unsere Direktdemokratischen Werte wie Initiativen und Referenden ist eine Unabhängige und Neutrale Schweiz zwingend.
Wir haben zu wenig EU kritische Politiker in der Schweiz. Es werden zu viele Vorschriften und Bestimmungen automatisch von Europa übernommen.
Die EU entfernt sich leider immer mehr von der Demokratie. Zurzeit ist die Europäische Politik eine grosse Baustelle und die EU-Länder verlieren immer mehr von ihrer Eigenständigkeit. Eine Gemeinschaft mit so vielen Unterschiedlichkeiten wird vielleicht nicht anders zu Gestalten sein. Kommt noch hinzu, dass sich die Verschuldung und die finanzielle Situation in diesen Ländern verschärfen. Eine kritische Beobachtung der politischen Entwicklung in Europa ist angebracht.
Mitglied Grosser Gemeinderat Worb, EDU, 15. Februar 2010
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Schweiz in die EU---Niemals
Wir haben nur Pflichten und müssen noch mehr bezahlen: Steuern, Wohnen etc.
Unsere Rechte werden stark beschnitten.
Man muss sich täglich nur die Zeitungen ansehen, die Nachrichten schauen und die Ohren offen halten, damit man sieht was um uns herum alles geschieht. Ich habe selber aus allen umliegenden Staaten gute Freunde, die würden allesamt heute niemals mehr der EU beitreten. Sie haben keine Arbeit mehr und wandern aus (in die Schweiz) deshalb haben wir Schweizer keine Arbeit mehr. Diejenigen die noch Arbeit haben, verdienen so wenig, dass es niemals für die Familie reicht, auch wenn beide Partner arbeiten. Man wird in seinen Rechten derart beschnitten und kann gar nichts mehr machen. Liebe Schweizer lest doch die Schweizergeschichte wieder einmal. Wir hatten schon mehrere Krisen dieser Art überstanden und es wird auch diesmal gehen. Wir möchten doch alle arbeiten, genug zum Leben haben und frei unsere Meinung äussern können. Oder etwa nicht?
Was denkt ihr darüber?
Heidy Schmidt, 11. Februar 2010
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Ich sage "Nein, danke" zur heutigen EU!
Die EU stellt sich heute als rein auf die Wirtschaft ausgerichtete, undemokratische Institution dar.
Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich stehe voll hinter dem Projekt eines politischen Raumes, welcher sich von Frankreich bis Lettland, von Schweden bis Griechenland erstreckt und gesamteuropäischen Frieden und Zusammenarbeit garantiert.
Aber die EU stellt sich heute nicht ganz so dar: Einerseits stellt die EU die Wirtschaft über den Menschen. Ein Beispiel: Kürzlich entschied der oberste europäische Gerichtshof, das Recht auf freien Warenverkehr sei höher zu Gewichten als das Recht von Anwohnern von Autobahnen, in der Nacht ruhig zu schlafen.
Andererseits ist die EU höchst undemokratisch. Gesetze werden nur allzu oft von den Exekutiven der Ländern beschlossen, anstatt von der europäischen Legislative, dem Europäischen Parlament.
Solange das so bleibt, sage dankend Nein zur EU.
JUSO, 10. Februar 2010
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Der bilaterale Weg erschöpft sich langsam aber sicher. Um mit Europa und der Welt mithalten zu können muss der EU-Beitritt traktandiert werden.
QUOTE (Michael Tanner):
Mit dem EU-Beitritt verliert die Schweiz an Eigenständigkeit und wir würden uns nur an die europäischen Länder "anpassen", wir wären nicht mehr speziell.
UNQUOTE
Die Eigenständigkeit der Schweiz ist ein Mythos. Der "autonome Nachvollzug", den wir mit der EU praktizieren, heisst nichts anderes, als EU-Richtlinien und -Gesetze zu übernehmen, ohne dabei selbst einen Input zu haben - oder uns eben der EU "anzupassen." Die Grösse der Löcher im Emmentaler muss schon heute den EU-Richtlinien entsprechen, um ihn exportieren zu dürfen.
Im autonomen Nachvollzug übernehmen wir das, was von 27 Staaten gemeinsam erarbeitet wird. In absehbarer Zeit wird die EU aber 30 und mehr Staaten umfassen, und mit jedem Neuzugang wird unsere Verhandlungsposition schwächer. Es ist offensichtlich, das der Bilateralismus somit am Ende der Sackgasse ankommen wird.
Natürlich kann ein Schweizer EU-Beitritt nicht heute und morgen stattfinden und muss gut ausgehandelt werden, damit die Schweiz die Schweiz bleibt. Verschiedene EU-Länder zeigen uns gerade in der aktuellen Steuer-Debatte, dass auch für kleine Mitgliedstaaten Spielraum und Profilierung innerhalb der Union vorhanden sind.
Präsident glp Oberaargau, GLP, 9. Februar 2010
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Ein EU Beitritt wäre ein grosser Schritt der Schweiz zu einer "Weltregierung".
Es ist kein Geheimnis mehr. Gewisse machtvolle Kreise wollen eine "Weltregierung" installieren, welche über die Geschicke aller Nationen bestimmen soll. Die EU wurde als einen erste Stufe für diese Weltregierung ins Leben gerufen.
Ein EU Beitritt wäre wohl ein unumkehrbarer Schritt zum Beitritt zu der "Weltregierung".
Warum sollen irgendwelche ausländischen Politiker bestimmen was wir in der Schweiz zu tun haben?
Sollen ausländische Politiker entscheiden
- ob wir CO2 Steuern zahlen sollen?
- wohin unsere Soldaten geschickt werden?
- ob die Todesstrafe in der Schweiz eingeführt werden soll?
Ich denke das sollten die Schweizer selbst bestimmen!
Ein EU Beitritt ist eine Aufgabe unserer Selbstbestimmung und nicht nötig.
Deshalb NEIN zu einem EU Beitritt!
Fritz Meyer, 6. Februar 2010
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Ein Beitritt zum jetzigen Zeitpunkt währe unpassend, in der Zukunft aber notwendig.
Wir haben zur Zeit viel zu viele Probleme mit unseren EU- Staaten als ob ein Beitritt vor dem Volk durchkommen würde. Zudem müssen wir uns erst über unsere Positionen klar werden, zum Beispiel was unseren Finanzplatz betrifft. Langfristig wir ein EU-Beitritt aber notwendig werden um uns weiterhin International behaupten zu können.
JUSO, 5. Februar 2010
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Mit dem EU-Beitritt verliert die Schweiz an Eigenständigkeit und wir würden uns nur an die europäischen Länder "anpassen", wir wären nicht mehr speziell.
Ich bin gegen einen EU-Beitritt der Schweiz.
Das hat mehrere Gründe:
Ich finde unser Rechtssystem und unsere Gesetze, wie auch die Verfassung zwar nicht perfekt, aber bisher konnte ich gut in der Schweiz damit leben.
Mit einem EU-Beitritt würden wir unsere Eigenständigkeit als Staat in der Mitter der EU verlieren und wir wären nichts anderes mehr als ein Staat in der Mitte von verschiedenen Staaten.
Zudem würde der Franken abgeschafft und wir hätten das gleiche Chaos mit den Währungen, wie unsere Nachbarländer.
Das Währungs- und Wertgefühl würde verloren gehen.
Ich bin im Moment immer noch ein wenig stolz auf die Schweiz und würde gerne haben, dass wir so bleiben, wie wir sind.
Der EU-Beitritt würde mich arg enttäuschen.
Und zusätzlich glaube ich, sind viele Schweizer gleicher Meinung und würden einen EU-Beitritt nicht einwilligen.
Im Moment ist das auch noch kein grosses Thema und ich hoffe, dass es das nie werden wird.
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Ein Beitritt ist aktuell kein Thema. Das sieht in ein paar Jahren vielleicht anders aus.
Es nützt nichts, wenn man am Volk vorbei politisiert. Vor allem wenn es um einen möglichen EU Beitritt geht. Die Mehrheit der Bevölkerung würde aktuell keinen Beitritt wollen. Bin mir aber sicher, dass sich das in ein paar Jahren ändern kann.
Geben wir uns und Frau und Herr Schweizer, Zeit um sich Gedanken zu machen. Eine junge, offene Generation von Politikerinnen und Politikern wird ihren Teil dazu beitragen.
BDP, 17. November 2009
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Nein...
nur schon um des Klischees des immerzu nein-sagenden Schweizers willen!
Adrian Zehnder, 29. Oktober 2009
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EU-Beitritt ist nur dann gut für die Schweiz, wenn die demokratischen Rechte nicht beschnitten werden.
Ich bin momentan noch gegen einen EU-Beitritt der Schweiz, da wichtige Mittel unserer Demokratie wie Volksinitiativen und Referenden behindert werden würden.
Co-Präsident Jugendparlament Köniz, SP, 19. Oktober 2009
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