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Für unsere Direktdemokratischen Werte wie Initiativen und Referenden ist eine Unabhängige und Neutrale Schweiz zwingend.
Wir haben zu wenig EU kritische Politiker in der Schweiz. Es werden zu viele Vorschriften und Bestimmungen automatisch von Europa übernommen.
Die EU entfernt sich leider immer mehr von der Demokratie. Zurzeit ist die Europäische Politik eine grosse Baustelle und die EU-Länder verlieren immer mehr von ihrer Eigenständigkeit. Eine Gemeinschaft mit so vielen Unterschiedlichkeiten wird vielleicht nicht anders zu Gestalten sein. Kommt noch hinzu, dass sich die Verschuldung und die finanzielle Situation in diesen Ländern verschärfen. Eine kritische Beobachtung der politischen Entwicklung in Europa ist angebracht.
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Man muss sich täglich nur die Zeitungen ansehen, die Nachrichten schauen und die Ohren offen halten, damit man sieht was um uns herum alles geschieht. Ich habe selber aus allen umliegenden Staaten gute Freunde, die würden allesamt heute niemals mehr der EU beitreten. Sie haben keine Arbeit mehr und wandern aus (in die Schweiz) deshalb haben wir Schweizer keine Arbeit mehr. Diejenigen die noch Arbeit haben, verdienen so wenig, dass es niemals für die Familie reicht, auch wenn beide Partner arbeiten. Man wird in seinen Rechten derart beschnitten und kann gar nichts mehr machen. Liebe Schweizer lest doch die Schweizergeschichte wieder einmal. Wir hatten schon mehrere Krisen dieser Art überstanden und es wird auch diesmal gehen. Wir möchten doch alle arbeiten, genug zum Leben haben und frei unsere Meinung äussern können. Oder etwa nicht?
Was denkt ihr darüber?
4 Kommentare
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Meine Meinung dazu ist: es ist eine Frage der Zeit, bis wir dabei sind: dabei sein wäre endlich ehrlich und wir sollten aufhören immer nur unsere Vorteile (auf Finanzen bezogen) suchen...
Aber der Mythos von der bösen Weltherrschaft (EU) und der glorreichen Freiheit der Schweiz hält sich.
Denise Bähler - EVP 25. Februar 2010 Verstoss melden
Anhand der neusten "Entwicklungen" in Brüssel zeigt sich doch, das die EU auf dem besten Wege ist zu Orwells "1984" Alles muss kontrolliert und normiert und reguliert und finanziert werden. und die Völker Europas sollen noch mehr unterdrückt werden. Was die gnädigen Herren in Brüssel nicht ahnen ist, dass jedes neue Gesetz den Volkszorn mehr und mehr zum kochen bringt...
Marco Willener 3. März 2010 Verstoss melden
Es fehlt hier an Wissen über die Vor- und Nachteile. Diese gilt es zuerst zu evaluieren, bevor man abwägen kann. Ich verfolge seit über 30 Jahren die Entwicklung von Österreich. Der EU-Beitritt hat den Österreichern gut getan. Die exportieren nun in einen 500 Mio. Markt. Dabei laufen Sie Schweizern den Rang ab mit Produkten, die ich als schlechter als Unsere empfinden (z.B. Käse). Die Österreicher, die ich kenne, haben grössere Häuser und Eigentumswohnung als wir. Sie haben dieselben Autos und machen an denselben Orten Ferien wie wir. Die Kinder sind im Laufe Ihrer Ausbildung regelmässig in der EU and Unis. Da bildet sich eine neue international vernetzte Elite heraus, die nun auch Fremdsprachen kann. Den Österreichern hat die EU gut getan. Speziell die Wiener jammern zwar über alles, aber wenn man das von Aussen sieht, beeindruckt mich das gar nicht.
Urs Muntwyler - Grüne 22. März 2010 Verstoss melden
"à propos gnädige Herren": ich habe letztes Jahr die Vize-Präsidentin der EU (oder wie das heisst) kennengelernt. Eine sozialdemokratische Schwedin, die auf dem Personalblatt der EU Ihr Vermögen offenlegen musste inkl. Autos (ein alter Toyota Corolla)-soviel verdient der Blocher in einem Tag. Also "gnädige Herren" sieht anders aus! Die Dame hat übrigens einen überaus kompetenten Eindruck hinterlassen. - Es hat in der EU eine grosse Menge fähiger, engagierter Beamter, Funktionäre, die aus einem Topf von 500 Mio Menschen ausgewählt werden. - Sicher hats auch Andere - aber das ist hier auch so.
Urs Muntwyler - Grüne 22. März 2010 Verstoss melden
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Die EU stellt sich heute als rein auf die Wirtschaft ausgerichtete, undemokratische Institution dar.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich stehe voll hinter dem Projekt eines politischen Raumes, welcher sich von Frankreich bis Lettland, von Schweden bis Griechenland erstreckt und gesamteuropäischen Frieden und Zusammenarbeit garantiert.

Aber die EU stellt sich heute nicht ganz so dar: Einerseits stellt die EU die Wirtschaft über den Menschen. Ein Beispiel: Kürzlich entschied der oberste europäische Gerichtshof, das Recht auf freien Warenverkehr sei höher zu Gewichten als das Recht von Anwohnern von Autobahnen, in der Nacht ruhig zu schlafen.

Andererseits ist die EU höchst undemokratisch. Gesetze werden nur allzu oft von den Exekutiven der Ländern beschlossen, anstatt von der europäischen Legislative, dem Europäischen Parlament.

Solange das so bleibt, sage dankend Nein zur EU.
9 Kommentare
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Darf man sowas als Juso schreiben ;) *SCNR*

Ausserdem solltest du heute gut aufgepasst haben wie Demokratisch die EU ist: http://www.nzz.ch/nachrichten/international/eu-parlament_swift_1.4914350.html

Und somit hat diese parlamentarische Demokratie schon mal mehr Rückgrat bewiesen als unsere liebe Regierung.

Ist es nicht etwas feige daneben zu stehen und zu kritisieren anstatt mitzumachen und etwas zu verbessern? Die Staaten welche dabei sind haben mit Lissabon einen grossen, auch demokratischen Schritt gemacht. Wäre es nicht jetzt Zeit den Beitritt zu überdenken? ;)

Oder sind das doch nur Scheinargumente?

Man kann nicht sagen man unterstütz den Europäuschen Traum und dann nicht teilhaben wollen. Wer etwas erreichen will muss auch etwas opfern.
Thomas Bruderer - Piraten 12. Februar 2010 Verstoss melden
Aber nicht das Mitspracherecht der BürgerInnen. Da geh ich nämlich mit der FDP einig, dann werden Bananenkrümmungen reglementiert ;)
Dominik Fitze - JUSO 15. Februar 2010 Verstoss melden
Der Europäische Traum wäre theoretisch vielleicht gar nicht so schlecht. Aber für die direkte Demokratie in der Schweiz wäre ein Beitritt zur EU das Ende.
Erst recht als Pirat, Thomas, solltest du dir dessen eigentlich bewusst sein und dich auch gegen die EU stellen ;)
Auch wenn unsere momentane Regierung nicht gerade die tollste ist in einigen Dingen: Sie nimmt uns nicht unser Mitspracherecht.
Matthias Müller - Piraten 24. Februar 2010 Verstoss melden
Diese Diskussion ist echt schräg, hoffentlich liest das niemand ;) Ich finde nämlich persönlich auch, wir hätten dringendere Probleme, als uns mit einem EU-Beitritt zu beschäftigen. In eine momentane EU möchte ich auch nicht. Ich arbeite ziemlich häufig im EU-Raum und wenn ich sehe, wie es da fast nur um das Abholen von Subventionen geht, dann kann ich wirklich nur den Kopf schütteln. Und wenn man sieht, wie ehemals prosperierende Volkswirtschaften mittlerweile fast am Rande des Ruins stehen, weil die Finanzströme innerhalb dieses Systems immens sind, dann macht mir das sogar etwas Angst. Ich kenne das Dossier zuwenig fundiert aber für mich macht es fast den Eindruck, als müsste man hier einmal sagen Stop, alle zurück aufs Feld EWR (das war es ja ursprünglich) und die Idee der politischen EU muss neu erdacht werden.
Hannes Zaugg-Graf - Grossrat Kanton Bern, SP 24. Februar 2010 Verstoss melden
@Matthias:

Um ehrlich zu sein bin ich nicht sehr begeistert mit den Blüten welche die Direkte Demokratie in letzter Zeit treibt. Verwahrungsintiative. Minarettinitiative. Man kann also nicht wirklich sagen das die direkte Demokratie in jedem Fall der repräsentativen überlegen ist.

@Hannes: Wenn die EU zusammenbricht, dann wir mit ihr, ob wir dabei sind oder nicht.
Thomas Bruderer - Piraten 25. Februar 2010 Verstoss melden
Naja, Thomas, was die direkte Demokratie und ihr Nutzen betrifft werden wir beide uns wohl nie einig sein ;)

Aber was stimmt ist, dass ein Untergang der EU auch die Schweiz betreffen würde. Fragt sich ob wir als Nichtmitglied weniger betroffen wären..
Matthias Müller - Piraten 25. Februar 2010 Verstoss melden
Ich denke ja nicht, dass die EU als solches untergehen wird. Man wird sich höchstens auf ihre Anfänge als Wirtschaftsraum zurückbesinnen, weil sie politisch nicht mehr vom Fleck kommt und durch ihre Finanzströme einzelne Länder direkt in Bedrängnis bringt. Grundsätzlich bin ich eigentlich der Meinung, dass man mitmachen und sich einbringen soll. Allerdings nur, wenn ich der Organisation auch zumute, dass sie etwas bewegen kann. Und mit der momentanen Organisation bezweifle ich dies.

Die direkte Demokratie hat einerseits den ganz grossen Standortvorteil unseres Landes gebracht, nämlich die politische Stabilität. Auf der anderen Seite macht sie ein System halt träge, was der heutigen Gesellschaft, wo alles auf Tempo und schnelle Reaktion ausgerichtet ist, entgegen spricht. Und schliesslich stossen wir wohl an Grenzen der direkten Demokratie, wenn die Geschäfte immer komplexer werden und man über derart viele Dinge abstimmen muss, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung erst gar nicht mehr mitmacht und dadurch extreme Haltungen ein überproportionales Gewicht erhalten.. Das heisst, sie wird manipulierbar.
Hannes Zaugg-Graf - Grossrat Kanton Bern, SP 25. Februar 2010 Verstoss melden
Kurzfristig wäre ein EU Beitritt wohl ein herber Rückschlag für die Finanzielle, Politische Schweiz als Staat. Klar einige Firmen könnten vielleicht sogar profitieren.

Mittelfristig wäre ein EU Beitritt wohl ein Rückschlag für die Schweiz. Klar ein einige Firmen aber auch Einzelpersonen könnten profitieren.

Langfristig (60 Jahre und mehr) wäre die Schweiz in einer EU wie sie heute aufgebaut ist, wirtschaftlich und politisch wohl wieder gleich weit wie jetzt.

1. Wird sich die EU grundlegend verbessern und zur gewünschten Einheit mit der erhofften Stärke finden?

2. Wie entwickelt sich die Schweiz ohne EU?

3. Was ist für uns das kleinere Übel?
Thomas Strebel - jf 19. März 2010 Verstoss melden
In der ganzen Diskussion kommt die Schweizer Trittbrettfahrerei wieder einmal bestens zur Geltung: DIE müssen etwas ändern, DAS will ich nicht, SO geht's nicht, DA will ich nicht dabei sein. Wenn dann die EU irgendwann einmal alles ausgemistet hat und unseren Vorstellungen entspricht, nehmen wir das Beitrittsgesuch aus dem Tiefkühler. Aber nicht vergessen, auch im Tiefkühler verderben Waren mit der Zeit. Wenn die EU ausgemistet hat und vielleicht 40 Staaten zusammenschliesst, weiss ich nicht, wie unsere Chancen aussehen, v.a. weil unsere Volkswirtschaft bis dahin vielleicht auch ganz schön abgewirtschaftet da steht.

Bis vor wenigen Jahren hatten wir in der UNO nichts zu melden. Seit dem Beitritt werden wir beachtet und geschätzt und treffen als Kleinstaat auf offenes Gehör. Wieso soll sich da Brüssel von New York unterscheiden? Wenn wir dabei wären, könnten wir mitbestimmen - und würden wahrscheinlich auf offene Ohren in Brüssel stossen - aber nicht erst in x Jahren.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 27. März 2010 Verstoss melden
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QUOTE (Michael Tanner):
Mit dem EU-Beitritt verliert die Schweiz an Eigenständigkeit und wir würden uns nur an die europäischen Länder "anpassen", wir wären nicht mehr speziell.
UNQUOTE

Die Eigenständigkeit der Schweiz ist ein Mythos. Der "autonome Nachvollzug", den wir mit der EU praktizieren, heisst nichts anderes, als EU-Richtlinien und -Gesetze zu übernehmen, ohne dabei selbst einen Input zu haben - oder uns eben der EU "anzupassen." Die Grösse der Löcher im Emmentaler muss schon heute den EU-Richtlinien entsprechen, um ihn exportieren zu dürfen.

Im autonomen Nachvollzug übernehmen wir das, was von 27 Staaten gemeinsam erarbeitet wird. In absehbarer Zeit wird die EU aber 30 und mehr Staaten umfassen, und mit jedem Neuzugang wird unsere Verhandlungsposition schwächer. Es ist offensichtlich, das der Bilateralismus somit am Ende der Sackgasse ankommen wird.

Natürlich kann ein Schweizer EU-Beitritt nicht heute und morgen stattfinden und muss gut ausgehandelt werden, damit die Schweiz die Schweiz bleibt. Verschiedene EU-Länder zeigen uns gerade in der aktuellen Steuer-Debatte, dass auch für kleine Mitgliedstaaten Spielraum und Profilierung innerhalb der Union vorhanden sind.
6 Kommentare
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Die aktuellen Probleme der Schweiz - vom Datenklau bis zur Libyen-Affäre - zeigen, dass ein kleines Land ohne Partner auf dem internationalen Parkett nicht viel zu melden hat. Ausserdem sind unsere Volkswirtschaft und Wissenschaft aber auch die Menschen global so vernetzt sind, dass ein Alleingang unsinnig ist. Übrigens: Es gäbe da noch den EWR ...
Isabel Garcia - Gemeinderätin Zürich, Kreis 3, GLP 9. Februar 2010 Verstoss melden
Hallo Isabel
Den EWR gibt's effektiv. Aber er ist ausschliesslich ein Wirtschaftsraum und berührt die anderen Bereiche der EU höchstens marginal. Es geht in dieser Debatte ja aber nicht nur um die Wirtschaft, sondern um das generelle Zusammenrücken, in Fragen der Justiz und Polizei, Migration und Integration, Repräsentation nach aussen, etc. Deshalb betrachte ich den EWR allenfalls als Zwischenstufe von heutiger Isolation zum EU-Mitglied.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 10. Februar 2010 Verstoss melden
Schwacher Bundesrat - starkes EU Parlament. Wenn es so weitergeht ist die EU bald unabhängiger als was die Schweiz gerne immer von sich glaubt.
Thomas Bruderer - Piraten 12. Februar 2010 Verstoss melden
@Thomas. Einverstanden mit Deinem Einwand, dass der EWR sehr wirtschaftsorientiert und wohl auch keine dauerhafte Alternative zu einer EU-Mitgliedschaft ist. Aber irgendwo muss man ja starten und gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind für die Schweiz schon von grosser Bedeutung,
Isabel Garcia - Gemeinderätin Zürich, Kreis 3, GLP 14. Februar 2010 Verstoss melden
Vielleicht hält die Schweiz vor allem im Moment gerade deshalb so gut mit den Ländern der EU mit, weil wir eben nicht EU-Mitglied sind? :)
Michael Suter - FDP. Die Liberalen 3. Juli 2010 Verstoss melden
Die Verbindung der EU über die NATO zu den USA ist für mich zur Zeit das grösste Hindernis für einen allfälligen Beitritt.
man google dazu
"Niels Harrit"
und
"Sibel Edmonds"
nur so für den Anfang,
wer noch mehr wissen will kann sich auch hier noch umschauen:
http://world911truth.org/
http://www.ae911truth.org/

Für mich ein hinlänglicher Grund, einen gehörigen Sicherheitsabstand einzuhalten.
Christof Litz 7. Juli 2010 Verstoss melden
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Es ist kein Geheimnis mehr. Gewisse machtvolle Kreise wollen eine "Weltregierung" installieren, welche über die Geschicke aller Nationen bestimmen soll. Die EU wurde als einen erste Stufe für diese Weltregierung ins Leben gerufen.

Ein EU Beitritt wäre wohl ein unumkehrbarer Schritt zum Beitritt zu der "Weltregierung".

Warum sollen irgendwelche ausländischen Politiker bestimmen was wir in der Schweiz zu tun haben?

Sollen ausländische Politiker entscheiden
- ob wir CO2 Steuern zahlen sollen?
- wohin unsere Soldaten geschickt werden?
- ob die Todesstrafe in der Schweiz eingeführt werden soll?

Ich denke das sollten die Schweizer selbst bestimmen!

Ein EU Beitritt ist eine Aufgabe unserer Selbstbestimmung und nicht nötig.
Deshalb NEIN zu einem EU Beitritt!
7 Kommentare
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Das ist nun aber purer Populismus:

CO2 Steuer: Die Umwelt geht uns alle an und wir sollten alle am gleichen Strick ziehen. EU-Mitglied oder nicht, der CO2-Ausstoss muss verringert werden, auf welche Art auch immer!

Soldaten-Einsätze: Wir offerieren gute Dienste (Interessenvertretung für andere Staaten) in der ganzen Welt, weshalb sollen da nicht auch unsere Soldaten für Friedensmissionen eingesetzt werden (Stichwort Atalanta)? Das würde auch eines der Probleme von Ueli Maurer lösen, aber die SVP legt sich da natürlich quer und ihr Bundesrat kann sich da nicht gegen das Partei-Diktat auflehnen.

Todesstrafe: Die Bemühungen der Welt und v.a. in Europa laufen GEGEN die Todesstrafe. Woher das Argument kommt, dass bei einem EU-Beitritt die Einführung der Todesstrafe zur Debatte stünde, wissen die Götter und ist absurd in höchstem Mass!

Natürlich ist ein EU-Beitritt nicht nötig - aber wünschenswert, damit wir in Europa wieder etwas zu sagen und mitzubestimmen haben.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 23. März 2010 Verstoss melden
Populismus? Schauen wir uns die Argumente an:

--
>der CO2-Ausstoss muss verringert werden auf welche Art auch immer!
--

Dem widerspreche ich:
Die anscheinend von Menschen verursachte Erderwärmung erachte ich als widerlegt. Man betrachte schon nur einmal die Fakten:

- Es ist nach wie vor nicht wissenschaftlich erwiesen, dass der Temperaturanstieg der Erde mit dem von den Menschen verursachten CO2 zusammenhängt.
Es ist eher wahrscheinlich, dass der CO2 Gehalt in der Atmosphäre den erhöhten Temperaturen mit einer verzögerten Zeitspanne von 800 Jahren folgt und nicht umgekehrt. Siehe [1][2]

- Mit den nach dem Climategate Skandal offengelegten eMails durch Hacker, wurde der sogenannte Hockey-Stick als Fälschung entlarft. [3]

-Die Erde hat sich in den letzten 10 Jahre nicht erwärmt. [4][5]

Nur noch Freimaurer oder uninformierte Menschen fordern noch eine Verringerung des CO2-Ausstosses. Letzteren sei der Film "The Great Global Warming Swindle" [1][2] empfohlen.
Fritz Meyer 17. April 2010 Verstoss melden
Und noch die Links dazu:

The Great Global Warming Swindle - Film, Deutsch synchronisiert:
[1]
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/The_Great_Global_Warming_Swindle

Climategate:
[3] http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/weltklimakonferenz/tid-16566/klimagate-skandal-um-manipulierte-daten_aid_462308.html

Keine Erwärmung in den letzten 10 Jahre:
[4] http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661308,00.html

Paul Nuttall spricht über Climategate im EU-Parlament:
[5]

Ich bin der Überzeugung, dass wir Sorge zu unserer Erde haben müssen aber die von den Medien geschaffene Angst um die Klimaerwärmung, um CO2 Steuern einzuführen, ist da nicht sehr hilfreich.
Fritz Meyer 17. April 2010 Verstoss melden
Populismus? Okay das nächste Argument:

--
>Soldaten-Einsätze: Wir offerieren gute Dienste (Interessenvertretung für andere Staaten) in der ganzen Welt, weshalb sollen da nicht auch unsere Soldaten für Friedensmissionen eingesetzt werden (Stichwort Atalanta)?
--

Wenn wir zum Beispiel schauen, welches Engagement die Deutschen mit ihren Soldaten machen, müssen wir doch feststellen, dass diese einen Krieg in Afghanistan führen. [6]
Es wäre naiv zu glauben, dass unsere Milizsoldaten durch eine fremdbestimmte Regierung nicht auch in solche Einsätze geschickt würden.

[6] http://www.handelsblatt.com/politik/international/deutsche-soldaten-toeten-zivilisten;2029873

Wer übrigens noch denkt, dass wir gegen Terroristen kämpfen müssen dem seien die Filme "Zeitgeist"[6] oder "Loose Change"[7] empfohlen.
Zeitgeist Der Film, Teil 2 - Deutsch:
[7]

Loose Change - Second Edition Deutsch:
[8] #
Fritz Meyer 17. April 2010 Verstoss melden
Populismus? Und noch das letzte Argument:

--
>Todesstrafe: Die Bemühungen der Welt und v.a. in Europa laufen GEGEN die Todesstrafe. Woher das Argument kommt, dass bei einem EU-Beitritt die Einführung der Todesstrafe zur Debatte stünde, wissen die Götter und ist absurd in höchstem Mass!
--

Falsch:
Mit den Lissabonner Verträgen, welche staatliche Souveränität verringern, wurde auch die Möglichkeit der Wiedereinführung der Todesstrafe und das Töten von Menschen um einen Aufruhr oder Aufstand rechtmässig niederzuschlagen geschaffen. [8][9]

[9] http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nein-zur-eu-todesstrafe/
[10] http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Lissabon
Fritz Meyer 17. April 2010 Verstoss melden
Populismus? Wieviel Populismus ist in meiner Antwort? Oder entspricht es eher der Wahrheit?

--
>Natürlich ist ein EU-Beitritt nicht nötig - aber wünschenswert, damit wir in Europa wieder etwas zu sagen und mitzubestimmen haben.
--

Dieses Argument höre ich oft, stimmt aber nicht wirklich. Es war unsere Elite, welche die Schweiz der EU angepasst hat. Wir hätten nichts von dem übernehmen müssen, was die EU uns vorgibt und es ist fraglich, ob wir wirklich ein Mitspracherecht hätten, oder welches Gewicht es dann noch hätte.

Fazit:
Ein EU Beitritt wäre ein grosser Schritt der Schweiz zu einer "Weltregierung".

Zeitgeist Der Film, Teil 3 - Deutsch:


Ein EU Beitritt ist eine Aufgabe unserer Selbstbestimmung und nicht nötig.

Deshalb NEIN zu einem EU Beitritt!
Fritz Meyer 17. April 2010 Verstoss melden
Bravo Fritz,
Christof Litz 7. Juli 2010 Verstoss melden
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Wir haben zur Zeit viel zu viele Probleme mit unseren EU- Staaten als ob ein Beitritt vor dem Volk durchkommen würde. Zudem müssen wir uns erst über unsere Positionen klar werden, zum Beispiel was unseren Finanzplatz betrifft. Langfristig wir ein EU-Beitritt aber notwendig werden um uns weiterhin International behaupten zu können.
3 Kommentare
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Lieber Jan: was wäre wenn?
Ja was wäre, wenn es wahr wäre!
;-)
Acht geben beim Schreiben, inhaltlich stimme ich dir voll zu!
Denise Bähler - EVP 25. Februar 2010 Verstoss melden
Den richtigen Zeitpunkt haben unsere Vorväter schon verpasst, denn die Idee der Integration wäre eine schweizerische gewesen. Wir stehen auf den billigen Zuschauerrängen und glauben einst in der ersten Reihe Platz nehmen zu dürfen. Allein diese Sicht ist an Überheblichkeit nicht zu überbieten. Soviel wie wir zu leisten hätten, um mit den anderen EU-Mitgliedern ebenbürdig zu werden, kann eine einzige Generation gar nicht leisten. Entsprechend viel Aufwand wird anfallen. Die Verantwortung, die sich die Vorväter-Generation aufgeladen hat und die wir uns weiterhin so sorglos aufladen, wird das Land mit grösster Anstrengung einlösen müssen. Wir haben zu lernen, dass wir nicht mehr in der Lage sind ohne die Solidarität Europas der Willkür eines Regimes zu begegnen und unsere Bürger vor Übergriffen zu schützen. Wir sind auch nicht mehr in der Lage ein Unrechtssteuerrecht aufrecht zu halten, wenn die zivilisierte Welt Druck auf uns ausübt. Wir erleben, wie unsere Arroganz ausgedient hat.
Bruno Bucher 19. März 2010 Verstoss melden
Solidarität ist eben keine Einbahnstrasse, man kann nicht meinen, man könne immer nur einseitig für sich das Beste rausholen und nichts beitragen, sich dann aber trotzdem auf die Solidarität jener verlassen, die man eigentlich immer nur auszunutzen versucht.
Da kann es dann eben plötzlich passieren, dass man im Regen steht.
Es gibt da durchaus gewisse Aehnlichkeiten mit Prozessen, die innerhalb der Schweiz ablaufen.
Wir sollen eben den Mut haben, aktiv am politischen Projekt EU mitzuwirken und aufhören nur auf unseren kurzfristigen wirtschaftlichen Vorteil zu schielen.
Die Befriedung Europas und der wirtschftliche und soziale Ausgleich innerhalb Europas liegt langfristig auch im Interesse der Schweiz.
Andreas Burger - SP vor 5 Tagen Verstoss melden
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Ich bin gegen einen EU-Beitritt der Schweiz.

Das hat mehrere Gründe:
Ich finde unser Rechtssystem und unsere Gesetze, wie auch die Verfassung zwar nicht perfekt, aber bisher konnte ich gut in der Schweiz damit leben.

Mit einem EU-Beitritt würden wir unsere Eigenständigkeit als Staat in der Mitter der EU verlieren und wir wären nichts anderes mehr als ein Staat in der Mitte von verschiedenen Staaten.

Zudem würde der Franken abgeschafft und wir hätten das gleiche Chaos mit den Währungen, wie unsere Nachbarländer.
Das Währungs- und Wertgefühl würde verloren gehen.

Ich bin im Moment immer noch ein wenig stolz auf die Schweiz und würde gerne haben, dass wir so bleiben, wie wir sind.
Der EU-Beitritt würde mich arg enttäuschen.

Und zusätzlich glaube ich, sind viele Schweizer gleicher Meinung und würden einen EU-Beitritt nicht einwilligen.
Im Moment ist das auch noch kein grosses Thema und ich hoffe, dass es das nie werden wird.
2 Kommentare
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Gut Michael, ich bin auch deiner Meinung und auch ein bisschen Patriot. Doch ist der bilaterale Weg auch nicht nur eben und bequem und irgendwie sind und müssen wir auch in Zukunft mit unseren Nachbarländern in Beziehung sein. Was aus der EU wird, sehen wir ja dann, aber Europa hat in gewissen Fällen nur vereint Weltpolitisch noch ein Mitspracherecht...
Toll finde ich an deinem Beitrag, dass du eine Meinung hast und dazu stehst. Nicht wie andere, die nur Parteislogans und unpersönliche Statements schreiben!
Denise Bähler - EVP 24. Februar 2010 Verstoss melden
Ich kann die Position nicht teilen.
Ein Währungschaos haben die EU-Mitgliedsstaaten nicht mehr als wir, die bei jeder Reise ins Ausland, oder bei jedem Einkauf im im Netz mit Fremdwährungen rechnen müssen.
Als Mitglied in der EU ist "man" nicht plötzlich kein eigenständiger Staat mehr, im Gegenteil, man ist Teil eines Grösseren und kann endlich mitreden, statt nur nachvollziehen zu müssen, was man in der Praxis heute einfach muss.
Zudem sehe ich die EU primär als politisches Projekt, das im Grossen und Ganzen sehr erfolgreich ist, Krisen gibt es immer mal wieder.
Die EU hat es geschafft, dass Konflikte, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, also vor Kurzem, noch mit Kriegen "gelöst" worden wären, friedlich am Verhandlungstisch gelöst werden, man denke an die Fischereistreigkeiten vergangener Tage.
Die Lebensbedingungen innerhalb der EU konnten ganz massiv angeglichen werden, man muss sich einfach mal vergegenwärtigen, wie die Situation der Iren, Portugiesen, etc vorher war
Andreas Burger - SP vor 5 Tagen Verstoss melden
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Es nützt nichts, wenn man am Volk vorbei politisiert. Vor allem wenn es um einen möglichen EU Beitritt geht. Die Mehrheit der Bevölkerung würde aktuell keinen Beitritt wollen. Bin mir aber sicher, dass sich das in ein paar Jahren ändern kann.

Geben wir uns und Frau und Herr Schweizer, Zeit um sich Gedanken zu machen. Eine junge, offene Generation von Politikerinnen und Politikern wird ihren Teil dazu beitragen.
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Ich bin momentan noch gegen einen EU-Beitritt der Schweiz, da wichtige Mittel unserer Demokratie wie Volksinitiativen und Referenden behindert werden würden.
8 Kommentare
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Warum "momentan"? Die EU ist und wird noch weniger demokratisch. Demzufolge ist einen EU-Beitritt für die nächsten 20 Jahren undenkbar.
Sylvain Astier - Stadtrat Moutier, FDP. Die Liberalen 22. Oktober 2009 Verstoss melden
Ja, aber es kann der Punkt kommen, an dem wir auf das keine Rücksicht mehr nehmen können. Wenn die Bilateralen Verträge gekündigt werden oder wir zu isoliert sein werden. Momentan ist das erst ansatzweise der Fall, weshalb ich unseren Volksrechten mehr gewichte.
Jonas Hirschi - Co-Präsident Jugendparlament Köniz, SP 22. Oktober 2009 Verstoss melden
Momentan ist der Weg ohne EU definitiv der Richtige. Die Zukunft wird uns zeigen, ob wir mit bilateralen Abkommen einen zu grossen Nachteil bekommen. Sollte dies der Fall sein, müssen wir das Thema EU neu untersuchen. Für heute ist es tabu.
Christoph Jeanneret - GLP 10. Februar 2010 Verstoss melden
Ich bin für einen EU-Beitritt. Im Prinzip sind wir ja schon mehr oder weniger in der EU...Ich finde es aber nicht richtig, nur profitieren zu wollen. Wir müssen helfen, Europa mitzutragen.
Andrea Zryd - SP 18. März 2010 Verstoss melden
Ich bin auch für einen EU- Beitritt.Der Alleingang fürt längerfristig in eine gewaltige sackgasse. wir sind Schweizer,aber auch Europäer.
Mitbestimmen, dabei sein , dazugehören ist extrem wichtig.
Hurni Peter - Parteilos 23. März 2010 Verstoss melden
Der momentane, bilaterale Weg ist der richtige für die Schweiz mit ihrem politischen System und ihren Werten - aber er ist schwierig. Denn es ist eine Gratwanderung. Wir dürfen der EU nicht vermitteln, dass wir nur Rosinen picken wollen.

Wir dürfen auch nicht nur reagieren wie in letzer Zeit, sondern müssen wieder vermehrt agieren. Aber dies ist im europäischen Kontext natürlich erschwert, da wir nicht ein vollwertiger Partner der EU sind.

Trotzdem - unser direktdemokratisches System gilt es zu wahren.
Philipp Schärf - Mitglied GLP Energiegruppe Kt. Bern, GLP 26. März 2010 Verstoss melden
Die EU ist über die NATO in zu vielen illegalen Kriegen beteiligt.
Christof Litz 7. Juli 2010 Verstoss melden
Die EU wird mitnichten weniger demokratisch, der Vetrag von Lissabon stattet das Parlament mit massiv mehr Rechten aus, somit erhält das direkt von der Bevölkerung gewählte EU-Parlament eine recht starke Stellung.
Zudem ist es nicht wirklich eine ernstzunehmende Position, draussen zu stehen und zu verlangen, wie sich die EU zu verändern habe, wenn schon muss man dabei sein, um mitreden zu können.
In der Praxis gibt es heute viele Politikbereiche, die wir als Schweiz gar nicht mehr regeln können, da kommt dann das Argument "das machen wir, wenn es international realisiert wird" im Rahmen der EU wären solche Regelungen, zB. im Umweltbereich oder Finanzmarktregulierung möglich.
Und ganz im Gegensatz zu WTO, Weltbank, G8, G20 und IWF gibt es in der EU demokratische Prozesse.
Andreas Burger - SP vor 5 Tagen Verstoss melden
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